BERGWERK
FÜRSTENZECHE
FÜRSTENZECHE
BERGWERK
93462 LAM / BAYER. WALD
BERGWERK
Seit über 500 Jahren zählt der Lamer Winkel zu einem der aktivsten wenn auch unbekanntesten Bergbaugebiete Bayerns.
Das Zusammentreffen besonders günstiger geologischer Verhältnisse ermöglichte es, Silber-, Blei- und Eisenerze, Kalk, Flußspat sowie Quarz und Feldspat bergmännisch zu gewinnen. Untersuchungen auf Uran verliefen negativ. Die umfangreiche Bergbautätigkeit der letzten Jahrhunderte führte zu einem nicht unbedeutenden Wohlstand des Ortes Lam.

Im Lauf der Jahrhunderte waren  im
Lamer Winkel 15 Gruben  aktiv, von
denen die letzten ihren  Betrieb erst
Mitte des 20.Jahrhunderts einstellten.
Mit dem Ende der Bergbautätigkeit geriet auch die über 500-jährige  Bergbautradition des Lamer Winkels  bei der Bevölkerung weitgehend in  Vergessenheit.

Die in mehrerlei Hinsicht bedeutendste Grube des Lamer Winkels ist das ehemalige Silber- und Flußspatbergwerk "FÜRSTENZECHE" .

30 Jahre nach seiner Stilllegung und Sprengung 1962 wurde das Bergwerk durch eine Privatinitiative ab 1993 wieder geöffnet und der geologischen und mineralogischen Untersuchung zugänglich gemacht. Nach weiteren aufwändigen, sehr kostenintensiven Ausbaumaßnahmen steht die "FÜRSTENZECHE" seit 1998 zu Besuchs- und Therapiezwecken zur Verfügung. Von den gesamten 25 Kilometern Stollenlänge sind für die Besucher etwa 400 Meter befahrbar.
Abbaubetrieb auf der 40m-Sohle 1958
Nach einer Befahrung des Altbergbaus 2011